Dr Fade ufnäh 1.7.2024

’handglismet’, i ha dä Usdruck no so gärn u es si doch einegi Erinnerige dermit verbunde. Klar, zu mire Zyt eigentlech reini Frouetätigkeit, aber ds Klappere vo de Nadle isch mir no im Ohr, wemer vorem Fernseh ghocket si u zäme Schiirenne oder Schuttmätsche gluegt hei.

Ehrlech, i ha kei Ahnig, wie das geit, das ‚ine-obe-abe-dri-u-under-düre‘ i däm atemberoubende Tämpo mit dene Nadle und em Garn, ohni dass – so het’s mi aumes tüecht – die, wo da i eim Karacho em hantiere si, je eis richtig würde häreluege.

Nume i de churze Pouse wird minutiös gmässe u zeut u gluegt u gfachsimplet, u scho geits witer.

U de entstöh da langsam aber unufhautbar die Zeichnige, wosech maschegenau über die entstehendi Flächi usbreite: Bluememuschter oder Zöpf oder ou Mehrfarbig-Filigrans – Kunschtwärch us zahllose Masche, wo sich inenand verschlunge hei.

U we d Chatz nid usgrächnet die himmublaui Chungele zum spile bruucht hät, wär dr Pulli scho lang fertig…

Item

Am Schluss het’s immer öppis säubergmachts gäh, villich nid ganz perfekt, aber meh aus nume bruuchbar, öppis wome mit Stolz treit u zeigt het, wiu es git es genau e so schüsch niene, u wie gseit, es isch ‚handglismet‘.

E chli i däm Sinn macheni mi i de nächschte Wuche hinder mini eigeti, letschtlech handglismeti Wort- u Täxtsammlig, wo i de letschte 25 Jahr entstande isch. Wie dir uf däm Blog chöit gseh, isch da auergattig Züüg entstande. Zwüsche churze Bonmots, wo knapp für zwo Zile länge, bis zu sitelänge Gschichte, wo vo Gott u Mönsche handle, git’s e so chli aues.

I fröiie mi, wenn du mi uf dere Reis hie u da im Rahme vo däm Blog oder binere Begägnig begleitisch. U wenn dir öppis gfaut, oder öppis eifach nid ds begriiffe isch oder di ds einte oder andere kolossal ufregt, de tue doch witer under e Kommentar hinderlah.


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