
I de Töifine vo mim betagte Computer daheime hani auti Texte u vor allem e auti Gschicht wider gfunde, woni gmeint ha gha, i heig se verlore.
E spezielli Gschicht, hani gmerkt, womer d Erinnerige dra wieder si cho, warum u wiso i grad usgrächnet die Gschicht ha wölle verzelle.
Usgangspunkt isch es Buech gsi, woni sogar gläse ha. Es treit dr Titu «und töte Frauen, Kinder, Säuglinge…» vom Pfarrkolleg Daniel Kallen, wo denn ire Nachbargmeind im Seeland gwürkt het. Es isch gloubs scho 2002 erschune u het denn zimlech für Ufruehr gsorget bis i Synodalrat nach Bärn u gloub’s sogar bis i d Chiucheleitig vom Kanton Züri.
Dr Titu vo däm Buech isch Teil vomene Zitat us dr Bibu (1.Samuel 15,3), wo dr Prophet Samuel im Name vo Gott em Chünig vo Israel, em Soul, dr Uftrag git, a de Amalekiter dr Bann ds vollstrecke. Das heisst, aues und jedes vo däm Volk ds töte, aui Mönsche, aui Tier. Nüt söu je me a das Volk erinnere.
I bi glii drufabe inere lengere Witerbiudig gsi, womer glehrt hei, bibleschi Gschichte ds verzelle. Zu de Aaforderige für ds Abschlussdiplom het es de ou ghört, dass me zwo Gschichte schriftlech ufschribt. Eini dervo hetme de im Rahme vomene chiuchleche Aalass sölle verzelle, die zwöiti Gschicht de ‘nume’ im Kreis vo de Kursteilnähmerinne und -teilnähmer.
U de hets mi natürlech speziell greizt, grad die Gschicht, wo das Zitat drinne vorchunnt, ds verzelle, dere Gschicht e Sinn ds gäh, wo über die reini Empörig vo däm gruusige Befähl use geit.
Wärtvoll isch denn ou e andere Kolleg usem Seeland worde (Andreas Tanner), wo denn über d Amalekiter u wie u wo si ir Bibu vorchöme, doktoriert het. Weni ihn bi sim Vortrag denn im Pfarrverein richtig ha verstande, het es es Volk ‘Amalek’ historisch nie würklech gäh. Es sig dert, wo i dr Bibu vo Amalek d Red sig, eher aus e Platzhalter ds verstah für die letschti Hürde, wo ds Volk Israel no vo Gott tüeg trenne und d Begägnig zwüsche Volk und Gott unbedingt wöll verhindere.
U so hani mi dra gmacht, die Gschicht (Kapitu 15 us em erschte Samuelbuech) afa ds verfasse. Die Gschicht isch schliesslech zimlech bluetig u abgründig worde… Es scho fasch apokalyptisches Drama (so oder ähnlich es Zitat vom Ulrich Knellwolf, wo aus Experte dr Kurs denn begleitet het) um Schuld u Versäge und dr Feschtstellig, dass mir Mönsche letschtlech trotz auem guete Wille nid fähig si, das ersehnte Himmuriich uf Ärde ds erzwinge, scho gar nid mit Macht u Gwalt u Zerstörig.
Irgendwie (leider) geng no aktuell, faut mir uf, u mir aui kenne doch das Gfüehl ou: Weni nume chönnt bestimme, de chiem aues guet…
D Gschicht treit nid ds letscht wäge dessi dr Titu: Amalek isch überall.

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