Am Fade zieh 3.7.2024

Em Notizbuech, wo mini Frou 2001 im Rahme vore LehrerInnefortbiudig sälber bunde u iigfasst het (‘handglimset’) u mir de gschänkt het, däm Notizbuech hani denn dr Name ‘Frag-mänt’ gäh. Uf de graue Site vom Umwältschutzpapier vo däm Buech hani de hie u da spontan die einte oder andere mängisch komische u mängisch ärnschte Gedanke feschtghaute. Es isch spannend gsi für mi, im Rahme vo ‚handglismet‘ mau a däm Fade ds zieh, wieder mau i e paar vo mine jahreaute Gedanke ds schmökere u ds merke, dass mi doch ds einte oder andere au die Jahr begleitet het.

Da isch natürlech Theologisches drunder ds finde, aber ou Erinnerige a ganz bestimmti Mönsche und iri Gschichte, wie die vom M.M. woni fasch ha vergässe gha u jitze, je meh i drüber nachedänke, mir immer meh Details i Sinn chöme, sogar dr Predigttext vo sire Abdankig weiss i no – ohni nachedsluege: D Seligpriisige, Mt 5, 1-12.

Da isch d D.F. wo trotz auem schwäre, wo ire ds Läbe zuegmuetet het, e so in sich ruehend isch gsi, dass se nüt me het chönne in Ufregig versetze. Oder dr M.W. wo viu ds jung verschtorbe isch.

Ja, weme so faht afa grabe, chunnt mängs plötzlich wieder füre, wome vergässe het, dass es mau het müesse wärde oder dass es überhoupts mau da isch gsi. Derzue ghört natürlech ou Heiters u Unbeschwärts u die einti oder anderi Blödelei. E paar vo dene Frag-mänt nimeni sehr gärn uf für ds Projekt ‘handglismet’, wiu si mi geng no aaspräche,  anderi lani la si, wiu si weniger si aus es ganzes Frag-mänt.

U e paar vo dene Frag-mänt, stelleni fescht, hani immer wieder ou mündlech bruucht, wie zum Bispiu dä „Evergreen“ us dr Kategorie ‘Blödelei’:

aui einmalig

es isch guet
si alli mönsche
verschide
wiu es zwöits genie
näbe mir
möchti nid ertrage

Weni a somene Fade zieh u mängs Bekannts oder scho fasch Vergässnigs zum Vorschiin chunnt,  merki öppis vo mire eigete Gschicht, vo Sache, wo sich gwandlet oder aapasst hei, sich hei veränderet, wo gwachse si, sich hei entwicklet. Uf dr andere Site gits wie eine oder zwe so roti Fäde, wo je lenger die Gschicht duuret sich immer meh aus beständig u wärtvoll hei usegstellt. U de blibt am Schluss e grossi Dankbarkeit für die unghüüri Viufaut u Farbepracht vom Läbe, wo für mi, wie witer obe gschribe, näbe unändlech viune andere ou d Erinnerig a M.M. es eigets, chliises aber nachhaltigs Frag-mänt isch worde:

für m.m.

… und är isch glücklech gsi
wie nume die chöi glücklech si
wo ds geschter hei vergässe
u vom morn no nüt wüsse

Kommentare

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von handglismet

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen